Über uns

Unser Gästehaus Holotéch víška befindet sich in ruhiger Lage der Einsiedelei, die im Süden von Kleinen Karpaten umgeschlossen ist und im Norden vom majestätischen Bradlo mit dem Grabhügel von General Milan Rastislav Štefánik bewacht wird. Mit ganzjährigem Betrieb bietet das in origineller Volksarchitektur wiederaufgebaute Gästehaus Relax für alle Gäste. Unserem Gästehaus wurde auch das Zertifikat Willkommen Radfahrer erteilt. Die Lage des Hauses ist für die Radwanderungen wie vorbestimmt.

Was ist víška

Als Víška wurden Räume im ersten Geschoss bezeichnet. Meistens dienten sie als Räume für wirtschaftliche Zwecke (z.B. Getreidelagerung oder Lagerung von Handwerksgeräten und Material), aber sie wurden auch als Wohnräume benutzt. Die Wände wurden bis in die Höhe eines guten Mannes gebaut. Meistens war es der Hausherr selbst. Der Eingang war an der Außenwand platziert und oft nur durch steile Treppe oder eine Leiter erreichbar. Später wurde der Eingang, zu dem noch immer eine steile Holztreppe führte, in den Vorraum des Hauses umgesetzt.

Lokale Volkarchitektur

Zum ersten Mal werden die Häuser mit víška im18. Jhdt. erwähnt. Der älteste und auch einfachste Typ war das Zweizimmer-Haus mit Wohnstube und Vorraum. Später entwickelte sich dieser Typ in das typische erdgeschossige Dreizimmer-Bauernhaus mit Wohnstube, Vorraum und Speisekammer. Im Laufe der Zeit sind mehrräumige Häuser entstanden. Immer häufiger wurden die neuen Räume im ersten Geschoss gebaut. Es waren die ersten Häuser mit Kammern im Obergeschoss. Die Kammern nannte man víška (die Höhe). Das wichtigste Teil im Innen des Hauses war der Ofen. Er diente nicht nur zur Speisezubereitung und zum Brotbacken, sondern auch zur Raumbeheizung im ganzen Haus.

Wandbearbeitung

Die Wandoberfläche wurde meistens mit griffigem Kalk-Sand-Putz behandelt. So bekamen die Wände eine lehmige oder graue Farbe, wobei der Putz mit weißen Kalkstreichen gegliedert war. Diese Streiche rahmten nicht nur die Fenster, Türe und Ränder der Wände, sondern markierten auch die inneren Trennwände, Böden und die Decke. Außer der pragmatischen Funktion (Insekte gelangen so nicht ins Haus) dienten die Striche auch der Ästhetik. Eine Kombination des lehmigen oder grauen Kalk-Sand-Putzes mit feinen Kalkstreichen, die an den Winkeln mit Ornamenten verziert waren, bildete eine sonderlich ästhetische Wandbearbeitung.